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Klassische Musik und Oper von Classissima

Wolfgang Amadeus Mozart

Donnerstag 17. August 2017


Klassik am Mittag

7. August

Haydns Musik, warum so selten?

Klassik am MittagSendung Nummer 783 8.8.2017 & 13.8.2017, 12 Uhr Es wimmelt nur so von Vorurteilen über die zauberhafte Musik von Josph Haydn, er war kein Papa und das glatte Gegenteil von Langweiler, wie Schumann ihm unterstellt har. _____________________________________________ Playlist: 1.) 1.) HAYDN EDITION CD 29 Sinf.Nr. 94 Austro-Hungarian Haydn Orchestra LTG Adam Fischer Plattenverlag: Brilliant Classics __________________________________________________ 2.) HAYDN Piano Concertos Klavier: Leif Ove Andsnes, Norwegian Chamber Orchestra           Plattenverlag: EMI ClassicsErscheinungsjahr: 2000__________________________________________________ 3.) HAYDN Sinfonien 101 - 104 Royal Concert Gebouw Orchestra, Ltg N. Harnoncourt Plattenverlag: Teldec Erscheinungsjahr: 1997__________________________________________________[Mozart, Klavierkonzert Nummer ???, KV ??? Klavier: Arthur Rubinstein Plattenverlag: Deutsche Grammophon Erscheinungsjahr: 2001]__________________________________________________ 2.) [Mozart, Klavierkonzert Nummer ???, KV ??? Klavier: Arthur Rubinstein Plattenverlag: Deutsche Grammophon Erscheinungsjahr: 2001]__________________________________________________ 3.) [Mozart, Klavierkonzert Nummer ???, KV ??? Klavier: Arthur Rubinstein Plattenverlag: Deutsche Grammophon Erscheinungsjahr: 2001]__________________________________________________ 4.) [Mozart, Klavierkonzert Nummer ???, KV ??? Klavier: Arthur Rubinstein Plattenverlag: Deutsche Grammophon Erscheinungsjahr: 2001]__________________________________________________ 5.) [Mozart, Klavierkonzert Nummer ???, KV ??? Klavier: Arthur Rubinstein Plattenverlag: Deutsche Grammophon Erscheinungsjahr: 2001]__________________________________________________ 6.) [Mozart, Klavierkonzert Nummer ???, KV ??? Klavier: Arthur Rubinstein Plattenverlag: Deutsche Grammophon Erscheinungsjahr: 2001]

musik heute

9. August

Jubel für William Kentridges "Wozzeck" in Salzburg

Salzburg – Die neueste Opernregie des südafrikanischen Universalkünstlers William Kentridge ist am Dienstagabend bei den Salzburger Festspielen gefeiert worden. Auf dem Programm im Salzburger Haus für Mozart stand eine Neuinszenierung von Alban Bergs "Wozzeck". [...] The post Jubel für William Kentridges "Wozzeck" in Salzburg appeared first on MUSIK HEUTE .




ouverture

1. August

Fuga Magna - Armida Quartett (Cavi Music)

Eine Reise durch die Geschichte der Fuge tritt das Armida Quartett auf dieser CD an. „Fugales, kontrapunk- tisches Denken und Komponieren ist die Königsdisziplin der europäischen Musik, seit diese um 1200 aus dem Schatten der nur mündlichen Überlieferung in die Schriftlichkeit der Mensural-Notation heraustrat“, erklärt Reinhard Goebel in seinem Begleittext zu dieser Einspielung, der beinahe so faszinierend ist wie die Aufnahme selbst. „Die Technik besteht im Wesentlichen darin, durch Imitation der Intervalle und Rhythmen einer zuerst eintretenden Stimme – Dux genannt – seitens des ihm nachfolgenden Comes eine sinnfällige Verknüpfung herzustellen.“  Das Armida Quartett startet diese Einspielung mit den beiden frühesten gedruckten deutschen Werken für Instrumental-Ensemble aus dem Jahr 1602 – zwei Fugen von Valentin Haussmann (um 1560 bis 1614). Nächste Station ist eine Sonate a quattro aus der Feder von Alessandro Scarlatti (1660 bis 1725) – die der Komponist ausdrücklich senza Cembalo auf- geführt wissen wollte, weshalb sie mitunter als eines der ersten Streich- quartette angesehen wird.  Natürlich ist auch der letzte, unvollendet gebliebene Zyklus von Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750) vertreten – Die Kunst der Fuge, „das Summum Opus einer 500-jährigen Tradition, wie auch seiner eigenen Lebensleistung“, so Goebel. Noch die Generation nach Bach schätzte Fugen; zu hören ist dies am Beispiel einer Quartett-Sonate des Bach-Schülers Johann Gottlieb Goldberg (1727 bis 1756) – hier komplettiert Cembalist Raphael Alpermann die Besetzung. Goebel nennt dieses Werk „ein Musterbeispiel der ungebrochenen Lebenskraft der spätbarocken Fugen-Kunst kurz vor ihrer Entzauberung: ein Feuerwerk des Geistes und der Finger, ein Akademie-Stück, das Kenner nach dem Hören analytisch sezierten und diskutierten, um den sinnlichen Genuß durch geistige Erkenntnis zu überhöhen.“  Mit Adagio und Fuge c-Moll KV 546 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 bis 1791) naht auch schon das Finale. Denn schon wenige Jahre später hat die Fuge ihre Magie eingebüßt: „Aber den Sinn des fugirten Finale wagt Ref. nicht zu deuten: für ihn war es unverständlich, wie Chinesisch“, das schreibt der Rezensent der Allgemeinen musikalischen Zeitung im Jahre 1826 über die Große Fuge op. 133, ursprünglich das Finale des Streich- quartettes B-Dur op. 130 von Ludwig van Beethoven (1770 bis 1827). Wie der Autor sie in Grund und Boden verreißt, das ist durchaus unterhaltsam zu lesen – doch uns beweist es, dass er mit dem wuchtigem Opus so gar nichts mehr anzufangen wusste. Selbst Musikkritiker Eduard Hanslick sah in der Großen Fuge Beethovens „ein merkwürdiges Document seiner gewaltigen, aber bereits seltsam kranken Phantasie“.  Der Rezensent der Allgemeinen musikalischen Zeitung vermutet: „Vielleicht wäre so manches nicht hingeschrieben worden, könnte der Meister seine eigenen Schöpfungen auch hören. Doch wollen wir damit nicht voreilig absprechen: vielleicht kommt noch die Zeit, wo das, was uns beym ersten Blicke trüb und verworren erschien, klar und in wohlgefälligen Formen erkannt wird.“ Das Armida Quartett jedenfalls, gegründet 2006 in Berlin, mittlerweile mit diversen hochkarätigen Musikpreisen ausgezeichnet, weiß mit den „ungeheuren Schwierigkeiten“ bestens umzugehen, und die „babylonische Verwirrung“ in eine Ordnung zu bringen.  Dieses Album überzeugt vom ersten bis zum letzten Ton sowohl durch das erlesene Konzept als auch durch das phantastische Zusammenspiel der beteiligten Musiker. Martin Funda und Johanna Staemmler, Violine, Teresa Schwamm, Viola, und Peter-Philipp Staemmler, Violoncello, musizieren wirklich hinreißend. Diese CD ist ein ganz großer Wurf, ohne Zweifel, und hat jede Aufmerksamkeit verdient. Unbedingt anhören! 

ouverture

27. Juli

Sokolov - Mozart Rachmaninov Concertos (Deutsche Grammophon)

Klavierkonzerte mit Grigory Sokolov? Das kann keine aktuelle Aufnahme sein. Denn der Pianist verzichtet seit Jahren darauf, gemeinsam mit einem Orchester zu musizieren. Um so neu- gieriger macht es, wenn der Musiker Konzertmitschnitte zur Veröffent- lichung freigibt.  Für diese CD hat Grigory Sokolov zwei Aufnahmen aus den Jahren 2005 und 1995 ausgewählt: Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur KV 488 mit dem Mahler Chamber Orchester unter der Leitung von Trevor Pinnock und Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 3 in d-Moll op. 30 mit dem BBC Philharmonic Orchestra unter Yan Pascal Tortelier.  Der Hörer erlebt fasziniert das enorme Gestaltungsvermögen dieses Pianisten. Denn die beiden Konzerte sind im Charakter wie auch in ihrer musikalischen Gestaltung so unterschiedlich und so weit voneinander entfernt wie Nord- und Südpol.  Mozarts populäres Klavierkonzert erklingt in seinen Ecksätzen flott und heiter – und im fis-Moll-Adagio dann irritierend: Sokolov wählt für sein einleitendes Solo ein beunruhigend langsames Tempo. Das wirkt beinahe schon nicht mehr wie von dieser Welt, beängstigend, diesseits. Und zugleich gestaltet der Pianist diesen Satz mit hinreißender Innigkeit und Leuchtkraft – man möchte jedem Ton nachsinnen.  „Rach 3“ hingegen gilt als „K2 der Klavierliteratur“, als eine Herausforde- rung, an der schon so mancher Pianist gescheitert ist. Sokolov hat dieses Konzert oft gespielt. Bei diesem Werk nimmt er sich zurück, und macht deutlich, dass hinter der virtuosen Fassade noch viel mehr musikalische Substanz aufzufinden ist – wenn man sich nicht vom Zirzensischen blenden lässt. Flinke Finger hat so mancher, aber das Ausdrucksvermögen von Grigory Sokolov ist wirklich phänomenal.  Die Deutsche Grammophon hat der CD eine Dokumentation der russi- schen Filmemacherin Nadya Zhdanova beigefügt: „Ein Gespräch, das nie stattgefunden hat“ versucht, Sokolovs künstlerisches und privates Leben zu beleuchten. Dazu sammelte sie Zeugnisse aus dem Umfeld des Künstlers. Der Pianist selbst gibt seit Jahren keine Interviews mehr. 



Crescendo

19. Juli

Gehen Sie mal wieder ins Musical! Des Publikums wegen!

Unsere Autorin hat sich am Broadway das neue Musical „Charlie and the Chocolate Factory“ von Marc Shaiman, David Greig und Scott Wittman angesehen. Noch mehr beeindruckt als der Show-Glitter hat sie: die auf besondere Weise wohlwollende Haltung des Publikums. Warum routinierte Operngänger hier etwas lernen können… Allein schon der Weg vom New Yorker Times Square mit all seinem überdimensionierten Blinky-blink hin zu den optisch jeweils feinst auf ihre aktuelle Darbietung abgestimmten Musiktempeln des Broadway lässt selbst hartgesottene europäische Großstädter in Schnappatmung verfallen. Nähert man sich dem Lunt-Fontanne Theatre, wo seit April „Charlie and the Chocolate Factory“ gegeben wird, springt schon einen Häuserblock zuvor die Beflaggung in Quietsch-Pink und Gold mit dem omnipräsenten „W“ für Willy Wonka ins Auge, um dessen Schokoladen-Imperium sich im Stück alles dreht. Und drinnen, ja drinnen bekommt man dann formvollendet all das serviert, was man von einer solchen Show vielleicht erwarten mag: eine mal mehr, mal weniger funktionsfähige Adaption des Kinderbuchklassikers von Roald Dahl (1964) beziehungsweise stärker noch von deren berühmter Verfilmung durch Tim Burton mit Johnny Depp in der Hauptrolle (2005), eine Mischung aus sanftem Kitsch, soliden Akteuren (bemerkenswert der sensationelle Kinderdarsteller Ryan Foust als Charlie Bucket), einem Hauch überdrehtem Showglitter, etwas Klamauk (vor allem die Darstellung des kleinwüchsigen Volks der Oompa Loompa), einer Prise Illusionstheater (entschwebende Papierflieger, hinweggleitende Sekretäre, das platzende Mädchen Violet), einer Musik, die ein wenig wie das Medley aus bereits bekannten Musicalmelodien wirkt, und einem bisschen Mediashow. Amüsieren wir uns! Doch noch bevor die Show überhaupt beginnt, lohnt sich ein Blick weg von der Bühne mit dem in sehr tiefem Graben darunter eingekerkerten Orchester, das am Ende nicht einmal einen eigenen Applaus erhalten wird, hin zu den Nebenmännern, Nebenfrauen und ja, auch jeder Menge Nebenkindern. Bewegt man sich sonst eher in den Sphären des traditionellen Opern- und Konzertbetriebs, ist hier etwas fundamental anders. Und nein, es sind nicht reine Äußerlichkeiten wie die Durchmischtheit der Gewandungen von lässigem Bummel-Outfit bis großer Abendgarderobe, von kurzer Hose bis Bügelfaltenrock. Es ist ebensowenig die Durchmischtheit der Altersgruppen, Nationalitäten und offenkundig verschiedenen sozialen Herkünfte. Es ist auch nicht die Möglichkeit der Mitnahme von Speisen und Getränken in den Saal – selbstverständlich dargereicht in Behältnissen im Willy-Wonka-Design – und dem dadurch evozierten popcornseligen Kino-Feeling. Es ist die Toleranz, mit der all dies geschieht! Menschen, die eine ganz spezifische Art der Offenheit besitzen: Nicht nur ihrem Mit-Publikum sondern auch und im Besonderen dem gegenüber, was gleich auf der Bühne geschehen wird. Sie sind ultimativ willig, sich begeistern zu lassen; ultimativ willig, sich verführen zu lassen; ultimativ willig, zu lachen. Sie sind auf spezielle Art wohlwollend in Perfektion. Und sehr entscheidend: Sie sind nicht dumm oder kritikunfähig. Sie kultivieren eine besondere Form von Betrachtungs-Optimismus. Dagegen die Welt der „Hochkultur“, in der schon das Wort „Show“ despektierlich ist Wie anders atmosphärelt es oft im Opernhaus. Schon mit leicht angerümpfter Nase wird die Stätte der Kulturaustragung betreten, allein das Wort „Show“ wäre hochgradig despektierlich. Und selbst bei den grundsätzlich Begeisterungswilligen lässt sich eine bizarre Angespanntheit detektieren – vielleicht ein Relikt aus den frühen, überfordernden oder schockierenden Zeiten des Regietheaters? – „Oje, man wird mir doch >meinenmeinen

Klassische Musik und Oper von Classissima



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